Wädenswil

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Gottesdienste
Sonntag 9.30 Uhr
Donnerstag 20.00 Uhr

«Gut, dass wir einander haben»

02.05.2021

Bischof Fässler kehrt in die Gemeinde Wädenswil ein, um gemeinsam mit ihr die Silberhochzeit des Gemeindevorstehers und seiner Frau zu feiern.

Dieser Gottesdienst war ein richtiger Silberstreifen, ein wahrer Festgottesdienst für alle Glaubensgeschwister, insbesondere für das Silberhochzeitspaar, der Vorsteher der Gemeinde Wädenswil Stefan Gerber und seine liebe Frau Myriam.

Das Textwort für den Gottesdienst hätte nicht treffender sein können, es stand in Römer 1,11: «Denn mich verlangt danach, euch zu sehen, damit ich euch etwas mitteile an geistlicher Gabe, um euch zu stärken».

Bischof Ruedi Fässler führte das Wort aus: „Der liebe Gott und sein Sohn schauen zu uns und lassen niemanden aus den Augen. Auch stärken sie uns immer wieder aufs Neue." Das Eingangslied der Gemeinde „Ich brauch Dich allezeit“ war herzergreifend und das Silberpaar hat es auf sich bezogen: Man braucht einander doch immer wieder.

Das Netz auf die andere Seite werfen

Bischof Fässler kam dann auf ein paar Gegebenheiten von der Zeit der Auferstehung Jesu bis zu seiner Himmelfahrt zu sprechen. Er hob insbesondere die Begebenheit der Fischer, welche von Jesu aufgefordert wurden, nochmals raus zu fahren und die Netze auf der anderen Seite auszuwerfen, hervor. Er stellte dazu die Frage in den Raum: «Sollten wir das heute nicht auch öfters machen und uns auf die andere Seite begeben, auch die andere Sicht(weise) betrachten und so Verständnis erlangen?»

Das vom Band eingespielte Chorlied  «Gut, dass wir einander haben» passte sehr gut in das ganze Bild, welches dieser Gottesdienst entstehen liess. Für das Silberpaar und die ganze Gemeinde.

Liebe = Lass immer eine Brücke entstehen

Der mitdienende Diakon griff noch einmal die Begebenheit der Fischer auf und unterstrich besonders das Netzauswerfen auf der anderen Seite. Dies fördere immer wieder aufs Neue sich zu besinnen und wahrzunehmen, wie wichtig Liebe in einer Beziehung ist.

Er buchstabierte bei der Gelegenheit zur Erinnerung für alle das Wort: Liebe = Lass immer eine Brücke entstehen.

Danach erklang das eingespielte Chorlied «In Liebe bei dem Herrn. Er wird es wohl machen». Es knüpfte eine Verbindung zum Silberpaar und zeigte auf, dass es für sich alles richtig gemacht hat, indem es in ihrem gesamten Leben auf den Herrn setzte. Bischof Fässler fügte an, dass sich das Jubelpaar immer das vollste Vertrauen, ja blindes Vertrauen schenkten und führte dazu verschiedene Beispiele aus ihrem Leben an. Gott gab zu allem seinen Segen.

Mit einem besonderen musikalischen Höhepunkt  «You rise me up» - Du erhöhst mich - vom Band eingespielt und wunderbar gesungen von ein paar Chormitgliedern, schloss der Predigtteil des Gottesdienstes.

Der Segen zur Silberhochzeit

Nach der Sündenvergebung und dem Genuss des Heiligen Abendmahles trat das Silberpaar vor den Altar, um den Segen zu ihrem Silberjubiläum zu empfangen. Bischof Fässler erwähnte, dass beide in gläubigen Elternhäusern aufgewachsen seien und dies schon viel Segen gebracht habe. Er führte aus, dass das Jubelpaar besondere Charaktereigenschaften aneinander schätze: die Silberbraut die Liebenswürdigkeit ihres Ehemannes und der Silberbräutigam die Herzlichkeit seiner Ehefrau. Der Bischof fasste zusammen: «Die Ehe ist eben eine Herzensangelegenheit und das merkt man bei diesem Silberpaar ganz besonders.»

Es folgte die Segnung zur Silberhochzeit des Paares durch Bischof Fässler. Dieser Segen werde Vertrauen, Liebe und Treue untereinander - aber auch zu Gott - bewahren.

Nach diesem Segen spielte das kleine Orchester mit zwei Kindern ein wunderschönes Musikstück. Anschliessend beendete Bischof Fässler den Gottesdienst mit Gebet und dem dreifachen Abschlusssegen.

Text: Walter Portmann