Nach einem Gebet wurde für den Einstieg das Lied von Sefora Nelson «Zeig mir dein Gesicht» abgespielt. Das Lied zeigt die Beziehung des Menschen zu Gott. In verschiedenen Lebenssituationen spüren sie die Anwesenheit Gottes ganz nah und dann gibt es Momente, in denen Zweifel aufkommen. Im Lied wird die Bitte vorgetragen:
«Zeig mir dein Gesicht,
wie es wirklich ist.
Sag mir nochmal, wer du bist,
zeig mir, du bist da.
Komm und sei mir nah,
denn ich weiss nicht mehr, wer du bist.»
Im Gespräch öffneten sich die Gläubigen und teilten Lebenssituationen, die sie von Gott getrennt hatten und welche Möglichkeiten sie gefunden hatten, wieder näher zu Gott zu finden.
Mit dem Beispiel der Emmausjünger, die aus der Gemeinschaft gingen und denen Jesus auf besondere Weise begegnete, wurde ein Bezug zur Bibel hergestellt.
Handlungsmöglichkeiten für mehr Nähe zu Gott
Zwei Hinweise für einen Ausweg aus solch einer Distanz konnten die Anwesenden auf einem Kärtchen für die Geldbörse mit nach Hause nehmen. Diese stammen aus einem Gottesdienst des Stammapostels vom 24. April 2022.
Was kannst du tun, wenn du die Distanz zu Gott spürst?
- Fragen im persönlichen Gebet formulieren. Bekannte Probleme gegenüber Gott aussprechen. «Wenn du keine Lust mehr hast, in den Gottesdienst zu gehen, dann sag das bitte ganz ehrlich dem lieben Gott!»
- Fragen intensiv bewegen, den Heiligen Geist wirken lassen und sich mit Problemen wie möglichen Auswegen beschäftigen.
Die Antwort oder Lösung komme nicht automatisch im nächstbesten Gottesdienst, sondern bedarf der eigenen, intensiven Auseinandersetzung, der Ehrlich- und Ernsthaftigkeit, so der Stammapostel.
Du stehst zu deinem Wort
Die Anwesenden formulierten für sich eine Take-Home-Message und brachten zum Ausdruck, wie wertvoll Gesprächskreise seien, um den Glauben zu stärken.
Mit dem Hören des Liedes «Du stehst zu deinem Wort» von Sefora Nelson und Gebet endete dieser Gesprächskreis.