Die Wortschale für diesen Gottesdienst stand in Matthäus 5,6:
«Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.»
Zu Beginn des Gottesdienstes stellte der Apostel die Frage: Hältst du die Versprechen, die du Gott gegeben hast? Er führte aus, dass nicht jedes «Ja», das man gäbe, ein echtes «Ja» sei. Gott bestrafe die Menschen nicht, wenn sie ihr «Ja» nicht umsetzen können, sondern er bringe ihnen Verständnis entgegen und verkündige ihnen immer wieder aufs Neue seinen Heilsplan.
Apostel Deubel fuhr fort, die göttliche Gerechtigkeit ermögliche es allen Menschen, die an Gottes Sohn und die Auferstehung glauben, wieder mit Gott leben zu können. Jeder, der Hunger und Durst nach dem Glauben an Jesus verspüre und ihn besser kennenlernen möchte, werde durch die göttliche Gerechtigkeit satt werden.
Manchmal brauche es dazu einen Perspektivenwechsel, dass man mehr auf sich selbst schaue und nicht auf das, was der Nachbar habe. Auch bei diesem Vorhaben helfe Gott den Menschen.
Der Apostel schloss den Gottesdienst mit den Worten: Der Mensch, der in diesem Sinne «Ja» sage, der laufe nicht vor Gott davon, sondern werde immer wieder satt durch Gottes Liebe und Gottes Kraft.