Weltweit wird für bedürftige Menschen gesammelt und dabei geht oft vergessen, dass es auch in der Schweiz und vor unserer Haustüre Menschen gibt, die am Existenzminimum leben. Diese sind auf Unterstützung angewiesen.
Organisationen wie der „Lebensmittelpunkt“ oder „Tischlein deck dich“ sind schon viele Jahre in Wädenswil aktiv. Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können und vom lokalen Gewerbe oder von den Supermarktketten zur Verfügung gestellt werden, werden an Bedürftige abgegeben. Lang haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Mehl, Kaffee, Tee, Linsen, Milch, Honig usw. sind bei diesen Lebensmittellieferungen meist nicht dabei. Da diese selten das Haltbarkeitsdatum erreichen.
Das Jahresmotto «Christus - unsere Zukunft» drückt sich auch in der Nächstenliebe aus.
Dieses Motto nahmen die Mitglieder der NAK in Wädenswil zum Anlass, um in ihrer Gemeinde zum Dank-, Buss- und Bettag lang haltbare Lebensmittel zu sammeln. Über mehrere Wochen haben die Gemeindemitglieder Lebensmittel in die Kirche gebracht. Die Fülle der gespendeten Lebensmittel war überwältigend. Teilweise wurden auch Geldbeträge gespendet, die den Initianten Gabriele Schroeder und Walter Portmann ermöglichten, in den lokalen Geschäften drei grosse Einkaufswägen mit Lebensmitteln zu füllen.
Ein ganz besonders geschmückter Altar
Am Dank-, Buss- und Bettag wurde mit einem Teil der Gaben der Altar geschmückt. Ein besonderes Bild, das eine spezielle Verbindung zu den Menschen in Not bewirkte.
Durch die Initianten wurden die Lebensmittel in einer Sonderschicht sortiert, auf die beiden Organisationen aufgeteilt und verpackt. An zwei unterschiedlichen Wochentagen brachten sie die Lebensmittel zu den Organisationen. Bei einer halfen sie diese auszupacken und für die Bedürftigen, die bereits vor der Tür warteten, auf den Tischen zu verteilen.
Grosse Dankbarkeit
Beide Organisationen freuten sich immens über die vielen Gaben. Haltbare Lebensmittel dieser Art erhalten sie sonst kaum. Sie bedankten sich herzlich - auch im Namen der Empfänger - für diese besondere Zuwendung und die gelebte Nächstenliebe.
Ob es für 5000 Personen gereicht hat, wie bei der Speisung, die Jesus organisierte, kann nicht beurteilt werden. Aber sicher sind ein paar hundert Personen bedacht worden. In dieser herausfordernden Zeit hat das diesen Menschen das Leben etwas entlastet und die Sorgen um ihr tägliches Brot ein wenig reduziert und ihren Menüplan bereichert.
Von Herzen nochmals einen grossen DANK an die ganze Gemeinde für die grosse Unterstützung.