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Gottesdienste
Sonntag 9.30 Uhr
Donnerstag 20.00 Uhr

Hörst du die Stimme Gottes?

21.01.2021

Apostel Deubel wies auf die Wichtigkeit hin, Gottes Stimme zu hören und dadurch Orientierung im Glaubensleben und im Alltag zu erhalten.

Der Predigt lag ein Wort aus 1. Samuel 3, ein Teil aus Vers 10 zugrunde: «Rede, denn dein Knecht hört!»

Samuel konnte die Stimme, die er in der Nacht hörte, zunächst nicht zuordnen. Sein Lehrer Eli verstand, dass dies die Stimme Gottes war und erklärte ihm, was er tun soll, wenn er sie das nächste Mal hört. Samuel vertraute und erlebte die Nähe Gottes.

Um die Stimme Gottes hören zu können, führte der Apostel aus, müssen wir selbst etwas dazu beisteuern:

  • Sich etwas sagen lassen. So wie Petrus, als er das Netz noch einmal auswarf oder Gideon, der mit wenigen Männern, einer Posaune, Krügen und Fackeln gegen ein ganzes Heer gekämpft und gesiegt hat.
  • Selbstkritisch sein. Im Alltag genau hinhören, welchen Rat wir von dieser Stimme erhalten, wenn wir beispielsweise ungerecht behandelt werden.
  • Keine Vorurteile haben. So wie Jesus, der mit der Samariterin am Jakobsbrunnen sprach, obwohl er das als Jude in der damaligen Zeit nicht durfte. Er hat Menschen, die am Rand standen, in die Mitte geholt.
  • Seine Werte verändern. So wie Zachäus dies tat, als Jesus bei ihm einen Hausbesuch machte.
  • Nicht nur hören, sondern auch tun. So wie der barmherzige Samariter, der sich Zeit genommen hat, um zu helfen.

Der mitdienende Priester ging auf den Ruf dieser Stimme ein und fragte, weshalb wir die Menschen, die am Rand stehen, in diese Mitte holen sollen? Die Antwort: Dort ist Jesus. Er ist immer dort und wandelt sich nicht. Er fragte weiter, weshalb Jesus in dieser Mitte sei? Die Antwort: In der Mitte ist das Einssein von Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Priester schloss seinen Predigtteil mit den Worten: «Gott persönlich holt uns ab in diese Einheit.»

Das Evangelium sei einfach und unkompliziert, fuhr der Apostel fort. Entscheidend sei bei Allem die Liebe zu Gott. Die Liebe sei auch der Auslöser, dass wir vergeben und unseren Frieden finden können.

Nach der Feier des Abendmahls, dem Dankesgebet und dem Schlusssegen beendete ein Orgelstück den Gottesdienst.