Am 23. Oktober fand seit längerem in der Gemeinde Uster wieder ein Bezirksjugendabend statt. Auch Jugendliche unserer Gemeinde nahmen daran teil.
Die Jugendlichen sprachen über ihr Glaubensleben in Zeiten von Covid-19. Unbeschwert aufeinander zuzugehen, sich zu umarmen, wird von den meisten sehr vermisst. Sie sind dankbar, dass sie den Gottesdienst per IPTV sehen können, allerdings fehlt ihnen das Abendmahl. Zudem empfinden sie das Gottesdienst-Erleben zu Hause nicht als dasselbe wie im Haus Gottes: «Alles in allem sei man zu Hause doch schon sehr abgelenkt.»
Eine Jugendliche stellte die Frage in den Raum:
Können wir auch in solchen Zeiten das Positive sehen?
Zwei Antworten sollen hervorgehoben werden: In dieser Zeit sei es noch wichtiger als sonst kreativ zu sein und den Mut zu haben, alles was möglich ist, umzusetzen, auch wenn das bedeute, die eigene Komfortzone zu verlassen. Des Weiteren biete diese Zeit die Chance, einen Blick nach innen zu richten, sich noch mehr mit Gott und sich selbst auseinanderzusetzen und Beziehungen im engen Umfeld zu vertiefen.
Diese Impulse möchten die jugendlichen Glaubensgeschwister mit ihren Gemeinden teilen.